Schon gestern begrüßte uns Norwegen mit teilweise heftigem Regen und viel Wind. Heute soll das nicht anders werden. Wir planen eine Wanderung durch die Stadt und ihre Umgebung. Gut eingepackt brechen wir auf und haben Glück, es regnet aktuell nicht einmal. Tatsächlich kam auf dem ganzen Weg immer mal wieder die Sonne heraus und wir werden nie ernsthaft nass.
Unser Weg führt uns erst zum Bootshafen von Narvik (im Unterschied zum Erzhafen und dem für Kreuzfahrtschiffe) und dann am Ufer entlang, teilweise durch den Wald zur Kirche von Narvik.
Es beginnt leicht zu nieseln und wir gehen weiter auf der Brücke über die Bahnlinie zwischen Kiruna und Narvik. Die ist gegen 1880 gebaut worden, um das in Kiruna geförderte Eisnerz zum Hafen in Narvik zu bringen. Narvik ist DER Verladehafen für das Erz.
Wir gehen nun an der Hauptstraße von Narvik Richtung Kreuzfahrt-Hafen und sehen in der Ferne den Erzverladehafen. An der Seemannskirche machen wir halt und trinken dort im von der Gemeinde betriebenen Café einen Kaffee.
Auf der anderen Seite der Straße geht’s zurück, Narvik ist eine eher kleine Stadt (22000 Einwohner). Gegenüber des Scandic Hotels, eines imposanten neu gebauten Turms, finden wir in der alten Markthalle ein Restaurant, in dem wir unseren ersten Fisch in Norwegen essen.


























