07.07.26 Wikingermuseum in Borg

Heute ist ein/der Regentag. Die Wettervorhersage hat ihn angekündigt, er ist da.

Wir gehen ins Museum!
In Borg wurden in den 1980er Jahren auf einem Acker Überreste der Wikinger gefunden. Bei einer genaueren Untersuchung stellte sich schnell heraus, dass dies ein ganz maßgeblicher Fund ist. Am Ort hat sich das 83 m lange, dreischiffige Langhaus eines Wikingerstammesführes befunden. Es ist im 5. oder 6. Jahrhundert erbaut worden und wurde zwischen 950 und 1000 aufgegeben.

Das Museum besteht aus mehreren Teilen. Einem neuen Gebäude in dem die Umstände der Entdeckung, das Leben der Wikinger vor Ort und verschiedene Fundstücke ausgestellt sind. Einem Nachbau des Langhauses, in dem das Leben der Wikinger dargestellt wird. Und einem Freigeländer, auf dem sich u.a. ein Hafen (in etwa dort, wo der frühere Hafen auch war) mit einem Wikingerschiff ausgestellt ist. Die ganze Anlage lädt zum Mitmachen ein. Man kann Bogenschießen, auf dem Schiff mitfahren, reiten, etc.

Nachdem wir die Ausstellung im Museum und einen kurzen Film über das Schicksal eines der Stammesfürsten der in Borg lebte (er wanderte nach Island aus) angesehen hatten, spazierten wir bei heftigem Wind über das Freigelände. Wir schauten uns das Langhaus von innen an. Darin kann man nach alten Rezepten hergestellte Speisen zu sich nehmen und sehen, wie die Menschen damals lebten. Schließlich sahen wir dem Schiff beim Ablegen zu.

Nach dem Museumsbesuch hat Sabine noch ein Café mit „Cinnamon Buns
Worth the Trip“ ausfinding gemacht. Wir fuhren hin, testeten die Zimtschnecken und fanden sie zu süß. Wir hatten danach jedenfalls für Stunden keinen Hunger mehr und verschoben das geplante Abendessen auf den nächsten Tag.
Auf dem Weg zurück machte ich noch dieses Regenfoto.