Wieder kündigt sich ein schöner Tag an! Wir haben Glück! Blauer Himmel und Wolken nur weit weg am Horizont. Auf geht’s nach Henningsvær.
Wir wählten den etwas längeren südlichen Weg über die Nebenstraße 815 von Leknes nach Henningsvær, da wir dadurch am Meer entlang fuhren.
Henningsvær ist ein kleiner Ort am Ende einer der Inseln aus denen die Lofoten bestehen. Er hat eine gewisse Berühmtheit erlangt, da auf seinem äußersten Ende ein Sportplatz ist, über den Drohnenpiloten gerne fliegen und Videos erstellen. Der zentrale Teil von Henningsvær liegt auf 2 Inseln, allerdings gibt es auf benachbarten Inseln noch weitere Gebäude, Parkplätze etc. Insgesamt ist der Platz eher knapp, was Touristen und Wohnmobilkapitäne aber nicht davon abhält zu versuchen mittendrin einen Parkplatz zu finden.
Wir parkten auf einem großen, fast leeren Parkplatz auf der letzten vorgelagerten Insel und erreichten den Ort dann über eine der vielen Bogenbrücken der Lofoten. Von ihr hat man in rund 15m Höhe einen wunderbaren Blick über das Wasser, in den Hafen und über die vorgelagerten kleinen Inseln.
Der Ort selbst war, als wir ankamen, erstaunlich normal. Viele der Geschäfte etc. waren noch geschlossen und der Eindruck eines pittoresken Fischerdorfs kam bei uns nicht auf.
Wir spazierten über die erste Insel, querten die seit 1934 vorhandenen Mole zur zweiten Insel und gingen bis an ihr Ende. Dort befindet sich ein augenscheinlich fischverarbeitender Betrieb mit einer Anlegestelle für Schiffe. Direkt gegenüber sahen wir eine Reihe schicker neuer Holzhäuser. Wir setzten uns auf einen Stein in der Sonne und aßen erstmal unser Frühstück.
Auf dem Weg zurück fanden wir ein Café/Restaurant/Hotel mit einer Mole am Meer mit Sitzgelegenheiten. Hier gab es dann den Morgenkaffee.
Auf dem weiteren Weg zurück zum Auto war Henningsvær wesentlich bevölkerter. Vorher geschlossene Cafés waren geöffnet und Läden boten ihre Ware an.
Auf dem Rückweg umrundeten wir noch die Insel Gimsøya und aßen Mittag am Strand Hovsvika im Reiterhof Hov Gård.
Der Strand Hovsvika ist ein Sandstrand und wegen des schönen Wetters mussten wir zumindest mit den Füßen ins Wasser (Badesachen natürlich in der FeWo gelassen). Damit habe ich erstens zum ersten Mal das Europäische Nordmeer betreten und war zweitens in einem Urlaub in der Ostsee UND im Europäische Nordmeer!
















































