03.07.26 Wanderung am Strand von Fredvang

Nachdem wir erst sehr früh im Bett waren (und das Licht draußen auch nicht aus ging), schliefen wir heute etwas länger. Es waren ja auch schlechteres Wetter und möglicherweise Regen angekündigt. Beim Öffnen der Rollos wurden wir allerdings von der Sonne geblendet! Strahlend blauer Himmel und ganz weit weg nur wenige Wölkchen zu sehen.

Das spornte uns an. Trotzdem mussten wir noch anfangen Wäsche zu waschen etc. Also wurde es dann doch erst Mittag bis wir aufbrachen. Wir hatten uns eine Wanderung am Strand von Fredvang ausgesucht, mit der Möglichkeit danach noch woanders hin zu fahren.
Die Fahrt dorthin dauerte nur 40 Minuten. Sie führte durch einen gerade in der Renovierung befindlichen Nappstraumtunnelen unter dem Meer zwischen den Inseln Flakstadøya und Vestvågøya. Außerdem fuhren wir über die beiden Fredvang-Brücken.

Schon während der Fahrt sahen wir, wie die Wolken besonders an einem Gipfel (dem Volanstind) „festhingen“. Interessanter Weise nur an manchen der Gipfel, andere waren frei von Wolken?!?

Besondere zwei Vögel sind uns aufgefallen. Zum einen der Austernfischer, zum anderen den Regenbrachvogel (oder vielleicht auch den Großen Brachvogel), von dem ich auch ein paar Fotos machen konnte.

Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung haben wir dann noch geklärt, was es mit den vielen Holzgestellen auf sich hat, die man immer wieder sieht.

Mit ihnen wird Fisch getrocknet und so Stockfisch hergestellt. Der gefangene Fisch wird von seinem Kopf getrennt und seine Innereien werden entnommen. Dann wird er zum Trocknen in der salzigen Luft aufgehängt. Nach ein paar Monaten ist er vollständig getrocknet und wird nicht nur in der skandinavischen Küche benutzt, sondern weltweit. So ist Nigeria (!?!) weltweit größter Importeur von Stockfisch.
Wir sahen nur noch die Fischköpfe trocknen, die auch zahlreiche Abnehmer haben.

Auch als Knabberei vor dem Fernseher gibt es Trockenfisch: