Unser zweiter Tag in Kopenhagen ist bedeckt und nur lauwarm. Für eine Stadtbesichtigung aber vielleicht gar nicht mal schlecht.
Wir besuchen:
* Rosenbor Slot, das Schloss mit den dänischen Kronjuwelen
* der botanische Garten der Stadt, vielleicht auch das Schmetterlingshaus darin
* die Markthalle Torvehallerne
* der Rundetaarn
* Reffen, der angesagte Ort für Streetfood in Kopenhagen
* Freistadt Christiania
Geplant hatten wir die ersten Punkte, dann planten wir um.
Schloss Rosenbor wurde im 17. Jahrhundert gebaut und war bis ins 18. Jahrhundert das Königshaus. 1833 wurde es ein Museum und enthält heute die dänischen Kronjuwelen. Es liegt mitten in der Stadt, direkt neben dem botanischen Garten und dem Naturkundemuseum.
Wir verzichteten auf eine Besichtigung der Kronjuwelen und beobachteten statt dessen die Wache auf ihrem „ewigen“ Weg vor dem Eingang des Schlosses.

Die Orte der Wegumkehr sind bereits etwas abgenutzt:

Vom Schloss gingen wir in den botanischen Garten.
Wir passieren im Eingang des Naturkundemuseums einen 1962 geborgenen im Eis gefundenen Eisenmeteorit und ein altes Backsteingebäude, in das zwei junge Leute eintraten. Es liegt direkt hinter dem Standbild von Tycho Brahe.

Und ist:
Das ist mal eine Arbeitsumgebung!
Langsam bekommen wir Durst und hoffen da in der Markthalle Torverhallerne etwas finden zu können. Es ist eine eher touristische Markthalle mit vielen Ständen an denen man Essen kann, insbesondere Smørrebrød, die dänischen Spezialität.


Überall sieht man Menschen die es auf Tabletts zu ihrem Sitzplatz tragen, um es dort zu verspeisen. Morgen werden wir das auch machen!
Wir haben aber noch keinen richtigen Hunger, genießen erstmal einen Cappuccino und planen den weiteren Tag.
Als nächstes besuchen wir den Rundetårn (runden Turm). Er wurde 1637-1642 errichtet und wird nicht über eine Treppe, sondern über eine spiralförmige Rampe erklommen. So können auch Kutschen hochfahren!

Auf dem weiteren Weg durch die Stadt passieren wr auch noch ein historisches Telefonhäuschen, das jetzt ein Ausschank ist.
Mit der U-Bahn und dem Bus geht es weiter nach Reffen am Ende der Insel Holmen, die direkt an die Insel Christiania anschließt. Dort hat sich in einem Containerdorf die „Werft mit Weltküche„, wie die Bayrische Staatszeitung berichtet, entwickelt.
Angesichts des bedeckten Himmels und der nicht wirklich sommerlichen Temperaturen hält sich das offene Weltpublikum etwas zurück. Wir essen wohlverdient jeder einen Topf Rahmen mit Hühnchen und Ei.
Von Reffen geht es zu unserem letzten Zielpunkt der Freistadt Christiania. Auf einem seit Ende der 60er Jahre verlassenen Militärgebiet entwickelte sich seit 1971 diese staatlich geduldete autonome Gemeinde, die zu den Touristenattraktionen Kopenhagens gehört und für viele den freien und progressiven Lebensstil der Dänen verkörpert.
Hier sitzt auch ein Troll von Thomas Dambo:











































