Tango in Sevilla ist vorbei, heute schauen wir uns den Palast (Alcázar) und die Kathedrale an.
Alcázar ist das spanische Wort für Burg oder Festung. Deshalb gibt es viele „Alcazar“s in Spanien. Der Alcázar von Sevilla heisst eigentlich „Real Alcázar de Sevilla“, der königliche Alcazar, wird er doch noch heute von der spanischen Königsfamilie benutzt.
Seine Ursprünge hat er als maurisches Fort auf dem später ein erster Palast erbaut wurde. Im 14. Jahrhundert entsandten der Großteil der heute sichtbaren Anlagen.
Als Palast hatte er auch repräsentative Funktionen, so ist die prunkvolle „Botschafterhalle“ besonders beeindruckend.
Der Alcázar enthält auch den Raum, in dem Königin Isabelle 1. von Kastilien Kolumbus den Auftrag erteilte eine Seeroute nach Asien zu finden.
Angeschlossen an den Palast sind seine mehrfach erweiterten Gärten.
Nach dem Alcázar wenden wir uns der Kathedrale von Sevilla zu. Sie entstand zwischen 1401 und 1519 auf den Ruinen der arabischen Mezquita Mayor. Sie ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten Kirchen der Welt.
Der riesige Innenraum wird durch 32 Säulen geteilt. Sie ist ca 145m lang, 82m breit und 42m hoch. In ihrem inneren befinden sich mehr als 60 Altäre, in verschiedenen Kapellen, von denen die Camilla Mayor mit ihrem Hochaltar (größter Altarretabel der Welt) besonders beeindruckend ist.
Auch der 1902 entstandene Sarkophag von Christopher Kolumbus ist in ihr zu sehen.
Freunde empfahlen uns einen Cocktail in einem direkt neben der Kathedrale befindlichen Dachgarten zu trinken. … Danach bin, zumindest ich, deutlich angeschlagen.
Wir schlendern noch etwas durch die Straßen von Sevilla, die für manche doch recht eng sind.
Um später den Tag mit Freunden bei Tapas und interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.























































