Der Wetterbericht legt nahe, daß heute unser letzter regenfreie Tag in Bergen ist, also konzentrieren wir unsere Stadtbesichtigungspläne auf heute.
Da wir gestern bereits in Bryggen waren, nehmen wir uns heute die Stadtviertel Nordnes mit dem neueren Hafen und das Universitätsviertel im Stadtteil Nygårdshøyden vor.
Dabei wandern wir zuerst an die Spitze von Nordnes das auf einer Landzunge zwischen dem alten Hafen und dem neuen Fähr- und Kreuzfahrthafen liegt. Hier gibt es eine große architektonische Vielfalt.

In Nordnes finden wir viele kleine Straßen mit Rosensträuchern an den Holzhäusern.
Hier besuchen wir eine Kunstgalerie und kommen mit dem Besitzer in Gespräch. Er erzählt uns, daß er 10 Jahre mit der Band Kakkmaddafakka durch Europa getourt ist und der Leadsänger der Band der Künstler sei, dessen Werke gerade ausgestellt werden. In der Zeit habe er alle (70?, 170???) deutschen Städte mit mehr als x-tausend Einwohnern besucht, mit zwei Ausnahmen: Aachen und Regensburg. Aachen habe er später einfach so besucht.
Hinter dem neuen Hafen schließt sich der Stadtteil Nygårdshøyden an, das Zentrum des Studentenlebens, in dem auch die Universität liegt.
Auf unserem rundgang lernten wir (mithilfe der KI) einiges über das örtliche Abfallwesen!
Uns fielen immer wieder diese Kästen am Straßenrand auf. Wir befragten die KI und nach einigem Hin und Her, stellte sich heraus, daß es in vielen, besonders den älteren, Vierteln
von Bergen ein „Rohrpost“-system für die Abfallentsorgung gibt.
Der Abfall wird in Tüten in diese Säulen geworfen, sobald sich genug gesammelt hat, sorgt ein pneumatisch betriebenes System durch unterirdische Rohre für den Weitertransport zum Entsorger.

Außerdem fiel uns noch diese Anzeige am Straßenrand einer mehrspurigen Straße auf (Auf dem Bild sind die Ziffern wegen mangelhafter Bedienung des Fotoapparats abgeschnitten). Es zeigt in der oberen Anzeige an wie viele Fahrräder heute vorbei gefahren sind und in der unteren Anzeige, wie viele im Jahr vorbeifuhren.

In Bergen gibt es eine Kooperation zwischen der Stadt, den Verkehrsbetrieben und anderen Beteiligten mit dem Ziel die Fahrradnutzung zu erhöhen.



































