Die Atlantikstraße ist ca. 30 km entfernt. Da wir heute Abend noch nichts geplant hatten, sind wir einfach hin gefahren (die Sonne geht um 23:17 unter), wir hatten ja noch viel Zeit im Hellen. Außerdem wird die Stimmung sicherlich schöner sein, als morgens gegen 12:00 Mittags (und: weniger Betrieb abends!)
So sind wir gemütlich gegen 19:00 losgefahren, um gegen 20:00 da zu sein. Die Sonne stand tief und beleuchtete die Landschaft golden. Auf dem Weg querten zwei Rehe die Straße so dicht vor uns, dass ich bremsen musste.
Die Atlantikstraße wurde 1983 bis 1986 entlang einer ursprünglich als Eisenbahnlinie geplanten Strecke gebaut. Ihr 8,5 km langer Anfang führt über sieben Brücken von Insel zu Insel. Die Inseln sind wirklich klein und zumindest die größte Brücke, die Storseisund-Brücke ziemlich groß. Speziell diese Brücke ist schwungvoll gebaut und ein häufiges Bildmotiv.
Vor der Storseisund-Brücke befindet sich die kleine Insel Eldhuset. Darauf ist ein befestigter Weg auf Stelzen um die gesamte Insel angelegt. Davon kann man die umliegenden kleinen Inseln, bzw. aus dem Wasser ragenden Felsen, sehr schön sehen.
Wir fuhren bis zum Ende der ersten 8,5 km, dann hört die „Inselhüpferei“ auf und die Atlantikstraße führt noch weiter bis nach Bud und hat dann eine Länge von 35 km. Wir kehrten aber nach den 8.5 km wieder um und fuhren zurück nach Kristiansund.
Schon auf dem Hinweg hatte Sabine bei der Insel Averøy ein großes Schiff hinter Bäumen im Wasser liegen sehen. Da konnte ich nicht dran vorbeifahren.
Ich denke es ist ein Schiff mit dem im Meer Kabel verlegt werden (Tatsächlich ist es ein „Pipe layer„).
























